Meine Zuchtziele sind gesunde, wesensfeste, leistungsfähige Hovawarte von mittelkräftigem Typ zu züchten.

   Wir brauchen weder sein Vertrauen noch seine Freundschaft zu erwerben. Er wird als unser Freund geboren und glaubt schon an uns, wenn seine Augen geschlossen sind.                                                      (Maeterlinck)

Andria von der Keltenschanze

Rassebeschreibung:

Alena von der Keltenschanze

Beauty Devil`s Breed

     Der Hovawart ist ein kraftvoller, mittelgroßer, langhaariger Gebrauchshund in den drei Farbschlägen schwarzmarken, blond und schwarz. Die Größe beträgt bei Rüden 63 - 70 cm, bei Hündinnen 58 - 65 cm.                                                            Sein Name leitet sich her von “hovewart”, der Wächter des Haus und Hofs.                   Er besitzt Schutztrieb, Selbstsicherheit, Belastbarkeit und eine sehr gute Nasenveranlagung. Dies prädistiniert ihn zum Begleit-, Wach-, Schutz- und Fährtenhund. Sein Temperament, seine Intelligenz und sein Spaß an Bewegung jeglicher Art machen ihn geeignet als Jogging- oder Reitbegleiter, als Rettungshund aber auch im Obedience.                                                                                                  Ursprünglich gezüchtet zum selbständigen “Denken” und Handeln, wird man bedingungslosen Gehorsam, ähnlich dem des Deutschen Schäferhundes, bei ihm kaum finden. Er braucht viel Zuneigung, eine konsequente Führung ohne unnötige Härte und viel Geduld, da er zu den Spätentwicklern zählt. Ein Hovawart mit fehlender Erziehung neigt dazu dominant zu sein. Ein gelangweilter Hovawart  wird seine Beschäftigung selber suchen, sei es Möbel und Teppiche anknabbern, heulen oder bellen.                                                                                                       Ganz besonders zu betonen ist, dass man sich nicht von seinem ansprechenden Aussehen täuschen lassen darf, man muss ihm die notwendige körperliche und vor allem “geistige” Beschäftigung bieten - dann erst zeigt er, was wirklich in ihm steckt und wird zum wahren Freund fürs Leben.

                     Herkunft des Zwingernamens:

Die Kelten (lat.celtae, galli; griech. keltoi, gallatai bedeutet die Tapferen, die Edlen) besiedelten den bayrischen Raum ab etwa 500 v. Chr. Sie bauten sogenannte “Keltenschanzen”, die man sich als viereckige Wallanlagen mit umlaufenden Graben vorstellen muss. Diese Anlagen waren in ein größeres Siedlungsgefüge eingebunden. Heute gibt es verschiedene Deutungsmöglichkeiten ihrer Funktion: Heiligtümer, Kultplätze, Verteidigungsanlagen oder Gutshöfe. Am wahrscheinlichsten ist die Theorie von den “umhegten Höfen”. So lag es für mich nahe, den “Hofwächtern” einen solchen Familiennamen zu geben.

     Die Verpaarung wird von mir sorgfältig geplant. Die Welpen werden mit großer Sehnsucht erwartet und mit Liebe und Verstand bestmöglich aufgezogen.                                                          Sie kommen im Haus zur Welt, wo sie die ersten Lebenswochen verbringen um sich an die allgemeinen Haushaltsgeräusche wie Telefon, Fernseher, Spülmaschine und Staubsauger zu gewöhnen.                                                                                                                                      Je nach Wetterlage ziehen sie in den Wintergarten mit direktem Zugang in den Garten um. Dort bekommen sie täglich wechselnde Beschäftigung, Beute- und Zerrspiele und auch Kontakt zu Menschen jeglichen Alters. Sie werden an verschiedene Umweltgeräusche wie z.B. Autohupen oder Fahrradklingeln herangeführt.                                                                                               Bis zur Abgabe in ihre neuen Familien werden sie mehrfach entwurmt, vom Tierarzt geimpft und gechipt, vom Zuchtwart dreimal kontrolliert und sie erhalten eine RZV Ahnentafel.

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